Private Krankenversicherung

F√ľr eine private Krankenversicherung empfehlen wir ebenfalls einen Versicherungsvergleich. Der Vergleich lohnt sich, denn eine private Krankenkasse leistet oft wesentlich mehr als eine gesetzliche Krankenkasse.

Allgemeines zum Thema Private Krankenversicherung

Schauen Sie einfach in unserem Portal Versicherungsvergleich vorbei, dann werden Sie es sehen. Beim PKV Vergleich k√∂nnen Sie sich dar√ľber informieren, auf welche Leistungen Sie Anspruch haben, z.B. freie Wahl des Krankenhauses, Chefarztbehandlung oder Kosten√ľbernahme f√ľr die Behandlung beim Heilpraktiker.

Eine private Krankenversicherung ist f√ľr jeden empfehlenswert, der keine gesetzliche Krankenversicherung haben muss. Die Kundengruppe ist weit gef√§chert, nicht nur Freiberufler und Beamte, sondern auch Angestellte oder Studenten k√∂nnen eine PKV abschlie√üen.

Um von einem erstklassigen, aber auch preisg√ľnstigen Versicherungsschutz zu profitieren, lohnt sich der Versicherungsvergleich. Nutzen Sie unseren Ratgeber und beantragen Sie ihre Versicherung gleich online. Sie k√∂nnen auch nach einem Berater in Ihrer N√§he suchen, der pers√∂nlich mit Ihnen einen PKV Vergleich anstellen wird.

Hier finden Sie kostenlosen Tarifrechner f√ľr private Krankenversicherung


Neuer Test zu Service und Leistung im Bereich der Krankenversicherungen



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‚ÄěErstaunliche Leistungsunterschiede‚Äú hat das Deutsche Institut f√ľr Service-Qualit√§t im aktuellen Vergleich der privaten Krankenversicherungen feststellen m√ľssen. 20 Versicherer mussten sich vom DISQ genau √ľber die Schulter schauen lassen. Wer nun meint, die Debeka h√§tte nach ihrem Sieg 2018 beim Branchendienst map-report und dem Testergebnis von Focus Money auch hier wieder die Nase vorn, irrt sich. Denn genau wie 2017 konnte auch dieses Jahr wieder die Barmenia als Testsieger aus dem Rennen gehen.

Als √úbersicht die Testsieger 2018:Barmenia,M√ľnchener Verein,SDK,Deutscher Ring,HUK-Coburg

Hoher Fokus auf den Service:

Ganze 50 Prozent des Testes beim Deutschen Institut f√ľr Service-Qualit√§t dreht sich um das Thema ‚Äď Sie erraten es ‚Äď Service. Deutliche M√§ngel wurden dementsprechend deutlich enttarnt und flossen in das Ergebnis ein. Die Barmenia punktet hier deutlich durch ihren gelungenen Internetauftritt und konnte somit auf Platz 3 in dieser Kategorie landen ‚Äď weit vor der Debeka, die sich hier auf Platz 17 wiederfand. Der M√ľnchener Verein hat die DISQ vor allem durch eine vorbildliche Bearbeitung von E-Mail-Anfragen √ľberzeugt und konnte in der Kategorie ‚ÄěService‚Äú den ersten Platz erreichen.

Testergebnis insgesamt unbefriedigend

Auch wenn es nat√ľrlich immer einen ‚ÄěBesten‚Äú gibt, bietet der nicht immer das Bestm√∂gliche. Verbesserungsbedarf sah die DISQ bei allen Anbietern, da mehr als die H√§lfte aller telefonischen Anfragen unbefriedigend blieben und jede f√ľnfte E-Mail sogar g√§nzlich unbeantwortet. Noch viel zu tun also in der ‚ÄěService-W√ľste Krankenversicherung‚Äú.
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Weniger Wechsler zur privaten Krankenversicherung


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W√§hrend noch in den fr√ľhen 2000er Jahren massiv gesetzlich Versicherte zur PKV wechselten, haben sich die Zahlen im letzten Jahrzehnt in etwa halbiert. Das geht aus Erhebungen einzelner Kassen und der beiden Gesamtverb√§nde von GKV und PKV hervor. Auch streben etwas mehr Privatversicherte als fr√ľher den umgekehrten Wechsel von der PKV in die GKV an.

PKV versus GKV: Abstimmung √ľber die Systeme?

Der Streit um das "richtige" System war zuletzt im Jahr 2017 aufgeflammt, als die SPD wieder einmal ihre B√ľrgerversicherung f√ľr alle ins Spiel gebracht hatte. Seither √ľberzogen sich Vertreter beider Kassensysteme teils mit H√§me, teils mit Anw√ľrfen, das jeweils andere Kassensystem sei ungerecht oder zu leistungsschwach. Allerdings haben die gesetzlichen Kassen offenbar aufgeholt und damit ihre Mitglieder √ľberzeugen k√∂nnen. Der Trend begann schon um das Jahr 2014 herum, wie der VdEK (Verband der Ersatzkassen) ermittelte, allerdings verlief er anfangs schleichend und wurde immer wieder von gegenl√§ufigen Entwicklungen aufgehalten. Insgesamt jedoch wurden 2012 noch 360.000 Wechsler von der GKV in die PKV registriert, 2018waren es dann 160.000 und somit nur noch die H√§lfte. Das sind allerdings "Bruttozahlen", die gegenl√§ufige Entwicklungen nicht erfassen.

Interpretation der Wechselzahlen

Diese Zahlen werden immer wieder ins Spiel gebracht, sie sind in Wahrheit schwer zu interpretieren. Die gesetzlichen Kassen TK, DAK-Gesundheit und Barmer GEK best√§tigen die Halbierung der Abg√§nge zur PKV, der PKV-Verband wiederum kann von einer konstanten Zahl Privatversicherter berichten. Immerhin m√ľssen auch die Neuzug√§nge erstmalig Versicherter ber√ľcksichtigt werden. Dass die PKV ein Problem hat, ist allerdings nicht zu leugnen, denn die Angst vor steigenden Beitr√§gen schwindet seit Jahren nicht mehr, wie sich aus andauernden Medienberichten ablesen l√§sst.
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Der Basistarif privater Krankenkassen


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Seit dem 1. Januar 2009 m√ľssen auch private Krankenkassen den Basistarif anbieten. Er ist den Leistungen einer gesetzlichen Krankenkasse gleichgesetzt, es fallen also auch die gleichen Zuzahlungen an. Der Beitrag misst sich an der gesetzlichen Kasse, Sie zahlen immer den H√∂chstsatz. Aktuell sind das 581 Euro. Familienmitglieder sind nicht eingeschlossen, Sie m√ľssen also f√ľr Ehepartner und Kinder einen extra Vertrag abschlie√üen. Allerdings d√ľrfen Vorerkrankungen nicht ber√ľcksichtigt werden, es d√ľrfen keine Leistungsausschl√ľsse vereinbart werden.
Privatversicherte k√∂nnen derzeit nur wechseln, wenn sie den Vertrag vorher abgeschlossen haben oder wenn sie das 55. Lebensjahr erreicht haben. Wer eine Rente bezieht darf ebenfalls wechseln und wer als hilfsbed√ľrftig gilt, darf ebenfalls den Basistarif ausw√§hlen. Wenn Sie allerdings nach dem Stichtag die Kasse gewechselt haben, k√∂nnen Sie jederzeit zum Basistarif wechseln oder gar eine andere Krankenkasse w√§hlen.

Der Basistarif wurde f√ľr Menschen ohne Krankenversicherung gemacht, in aller Regel lohnt sich so ein Wechsel nicht

Wenn Sie aber aufgrund von Vorerkrankungen keine reguläre private Krankenversicherung bekommen, dann ist der Basistarif eine gute Alternative. Ein Wechsel könnte sich auch lohnen, wenn Sie bereits Risikobeiträge bezahlen oder bestimmte Krankheiten gar nicht mitversichert sind.
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K√ľndigung einer Krankenkasse


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Einen Wechsel Ihrer Krankenkasse k√∂nnen Sie erst dann vornehmen, wenn die vorgegebenen Fristen eingehalten werden. Die K√ľndigungsfrist betr√§gt zwei Monate und ist rechtzeitig zu t√§tigen. Die Krankenkassen werden Ihre K√ľndigung best√§tigen, sie sind dazu gesetzlich verpflichtet. Diese Bescheinigung m√ľssen Sie bei der neuen Krankenkasse vorlegen. Eine gesetzliche Krankenkasse k√∂nnen Sie jederzeit wechseln, auch schwere Vorerkrankungen sind kein Hinderungsgrund.

Bei Erhebung eines Zusatz-Beitrages haben Sie ein Sonderk√ľndigungsrecht, hier gibt es keine Bindungsfrist mehr.

Wenn Sie allerdings schon den erh√∂hten Beitrag bezahlt haben, entf√§llt Ihr Recht auf K√ľndigung, Sie m√ľssen dann bis zum Ablauf der jeweiligen Frist bleiben. Die K√ľndigung betr√§gt zwei Monate, Sie m√ľssen somit Ihren Zusatzbeitrag nicht mehr zahlen. Haben Sie aber einen Wahltarif auf drei Jahre gew√§hlt, entf√§llt das Sonderk√ľndigungsrecht, Sie k√∂nnen Ihre Kasse nur ‚Äěnormal‚Äú k√ľndigen.
Vor einem Wechsel sollten Sie sich immer erkundigen, welche Zusatzleistungen bezahlt werden und wie hoch der Beitrag ist. Aber prinzipiell ist jede Krankenkasse daran interessiert, viele Versicherte unter ihrem Dach zu haben, bei einem pers√∂nlichen Gespr√§ch werden Sie gut aufgekl√§rt und ausf√ľhrlich beraten.
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Allianz, DKV und Signal: Testsieger bei privater Krankenversicherung 2018


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Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) hat private Krankenversicherungen getestet und dabei das Augenmerk vor allem auf drei Aspekte gelegt: Die Tester konzentrierten sich einerseits auf die Substanzkraft der Unternehmen und beurteilten zum anderen die Qualit√§t der Leistungen sowie des Kundenservices und k√ľrten so die Versicherer Allianz, DKV, Signal, HanseMerkur und Debeka zu Siegern.

Die Entscheidungskriterien

Zwar sind Privatversicherte immer wieder von Beitragserh√∂hungen aufgrund von √ľberdurchschnittlichen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen betroffen, doch erwartet das DFSI vom Testsieger lediglich moderate Anpassungen der Pr√§mien. Daher nahm das Institut die Substanzkraft der Versicherer unter die Lupe, welche als Indiz f√ľr die Wahrscheinlichkeit von stabilen bzw. nur geringf√ľgigen Beitragserh√∂hungen herangezogen werden kann. W√§hrend dieses Kriterium sowie die Einstufung der Leistungsqualit√§t das Testergebnis zu je 40 % beeinflussten, fiel der Kundenservice zu nur 20 % ins Gewicht.

Die Testsieger 2018

Als Testsieger gingen - mit der Gesamtnote "Sehr gut" (1,3) - die privaten Versicherer Allianz, DKV und Signal hervor. Knapp dahinter folgen die HanseMerkur mit einem Durchschnitt von 1,4 sowie mit 1,5 die Debeka, welche jedoch bei einem √§hnlichen Vergleich von Focus Money zum Testsieger 2018 gek√ľrt wurde. 14 weitere Gesellschaften bewertete das DFSI mit der Note "Gut". Dass sich die Allianz an die Spitze des Rankings setzen konnte, verdankt sie vor allem der Tatsache, dass 2018 nur wenige Tarife von Beitragserh√∂hungen betroffen waren, w√§hrend sich die Versicherten zum Teil sogar √ľber Pr√§miensenkungen freuen durften.

Debatte √ľber B√ľrgerversicherung beendet

Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen musste die SPD von ihrer Forderung nach einer B√ľrgerversicherung sowie nach dem Ende der privaten Krankenversicherung abr√ľcken. Man sei "in Richtung B√ľrgerversicherung [...] keinen einzigen Schritt" vorangekommen, lie√ü der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wissen. Daher werden die gesetzliche und die private Krankenversicherung auch zuk√ľnftig nebeneinander bestehen bleiben.
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SPD und CDU/CSU planen die Zukunft der privaten Krankenversicherung

Dass die private Krankenversicherung zum Problem der geplanten Regierungskoalition werden k√∂nnte, war absehbar, denn die Sozialdemokraten und die Konservativen haben sehr unterschiedliche Vorstellungen, wie man die Zukunft der privaten Krankenversicherung gestalten soll. Man ist sich aber immerhin dar√ľber einig geworden, dass Handlungsbedarf bei der privaten Krankenversicherung besteht.

Die private Krankenversicherung hat ein Problem.

Auch sie kommt in Schwierigkeiten, wenn die demografische Entwicklung weiter wie bisher verl√§uft. Immer mehr alte Versicherte mit hohen Krankheitsrisiken stehen immer weniger jungen Versicherten gegen√ľber, die √ľberhaupt bereit sind, in die private Krankenversicherung zu wechseln. Auch junge Leute sch√§tzen oft die gesetzlichen Krankenversicherungen als verl√§sslicher ein, denn auch sie haben mitbekommen, dass viele √§ltere privat Krankenversicherte ihre Beitr√§ge nur noch schwer aufbringen k√∂nnen und sogar √ľberlegen, in den Basistarif zu wechseln. Auf die Probleme der privaten Krankenversicherung muss die zuk√ľnftige schwarz-rote Bundesregierung reagieren.

Auf den ersten Blick wirken die Positionen von SPD und CDU/CSU recht heterogen.

Die SPD m√∂chte das komplette Krankenversicherungswesen in Deutschland auf den Pr√ľfstand stellen. Statt dem nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung soll es eine B√ľrgerversicherung f√ľr alle geben. Die CDU m√∂chte aber an der Trennung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung festhalten. Aber auch die Konservativen m√ľssen eine Antwort auf das demografische Problem finden, das insbesondere die private Krankenversicherung belastet.

Sofern es nicht zu einem Radikalwechsel hin zur B√ľrgerversicherung kommen sollte, ist auf jeden Fall zu kl√§ren, ob und wie ein Wechsel innerhalb der Privatkrankenversicherung unterst√ľtzt werden soll. Gegenw√§rtig ist zwar ein Wechsel theoretisch m√∂glich, doch der Privatpatient verliert mit einem Wechsel meist seine Altersr√ľckstellungen und muss daher im Alter mit noch h√∂heren Beitr√§gen rechnen. Experten aus den Reihen der Union wollen dies √§ndern. Auch sollen nach den Vorstellungen von CDU und CSU die Mindeststandards f√ľr die privaten Krankenversicherungen √ľberpr√ľft werden.

Experten aus den Reihen der SPD halten nichts von dieser Kosmetik. Sie wollen alle B√ľrger gem√§√ü Leistungsf√§higkeit in die B√ľrgerversicherung einzahlen lassen. Auch Beamte m√ľssen dann entscheiden, ob sie beim Auslaufmodell Privatversicherung bleiben wollen oder in die solidarische B√ľrgerversicherung wechseln.

In den nächsten Wochen wird es eine spannende Frage bleiben, wie Rot-Schwarz die Zukunft des Krankenversicherungssystems in Deutschland gestaltet.

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