Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung ist dazu da, um einen gesundheitlichen Basisschutz zu gewährleisten.

In der Regel gesetzliche Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung

Jeder Anbieter ist verpflichtet, versicherungspflichtige Personen aufzunehmen. Familienangeh√∂rige m√ľssen kostenlos aufgenommen werden. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind weithin gesetzlich geregelt. Die H√∂he Ihres Krankenkassenbeitrags orientiert sich an Ihrem Einkommen.

Mehrere Krankenkassen erheben außerdem Zusatzbeiträge

Die Tarife sind recht unterschiedlich!

Wenn man Krankenversicherungen vergleicht, f√§llt dies sofort ins Auge. Der Leistungsumfang ist je nach Versicherung verschieden. Dar√ľber hinaus gibt es bei einigen Kassen auch die M√∂glichkeit, Geld wieder erstattet zu bekommen, indem man sich f√ľr Wahltarife und Bonusprogramme entscheidet.

Des Weiteren gibt es diverse Sonderleistungen, die nicht jede Krankenversicherung im Programm hat, z.B. R√ľckengymnastik, Di√§tkochkurse und sogar kostenfreie Reiseimpfungen. Viele Krankenkassen bieten au√üerdem eine ausf√ľhrliche Beratung, und zwar 24 Stunden t√§glich. Dies alles finden Sie in unserem kostenlosen GKV Vergleich.

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Zusätzliche Informationen zum Thema Gesetzliche Krankenversicherung


Gesetzliche Krankenkassen - Anbieter√ľbersicht


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Die meisten Deutschen (rund 90 Prozent) sind gesetzlich krankenversichert und können sich ihre Kasse unter den Ortskrankenkassen, den Betriebs- und Ersatzkrankenkassen aussuchen. Auch wenn deren Leistungen vielfältigen gesetzlichen Reglementierungen unterliegen, so gibt es doch große Unterschiede zwischen einzelnen Kassen. Diese arbeiten von service- bis kostenorientiert, bieten vielfältige Sonderleistungen an und punkten mit flexiblen Wahltarifen.

Gesetzliche Krankenkassen: Pflichtversicherung mit Wahlfreiheit

F√ľr Angestellte ist die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse Pflicht, wenn sie nicht die Versicherungspflichtgrenze im Einkommen √ľberschreiten (2018: 53.550 Euro j√§hrlich). Der Beitragssatz f√§llt mit 15,5 % vom Bruttoeinkommen (davon 8,2 % durch den Arbeitnehmer zu tragen) zwar einheitlich aus, doch die einzelnen Kassen bem√ľhen sich um ein eigenes Profil, indem sie mit hohem Service, Zusatzleistungen, Beitragsr√ľckerstattungen und Belohnungen f√ľr Vorsorgeuntersuchungen punkten. Zu unterscheiden ist zwischen AOKs (Allgemeine Ortskrankenkassen), Ersatzkassen und Betriebskrankenkassen. Diese gesetzlichen Kassen unterliegen zwar einheitlichen gesetzlichen Regelungen bez√ľglich des Beitragssatzes und der Pflicht zur gesundheitlichen Grundversorgung ihrer Mitglieder, doch sie haben sich historisch unterschiedlich entwickelt und bieten allein deshalb verschiedene Leistungen. Darunter k√∂nnen auch zus√§tzliche, au√üerhalb des GKV-Behandlungskataloges liegende √§rztliche Leistungen sowie Pr√§mienprogramme fallen.

Beitr√§ge √ľber Wahltarife sparen

Einige GKVs bieten Wahltarife an, mit denen die Versicherten effektiv Beitr√§ge sparen k√∂nnen. Sie k√∂nnen - √§hnlich wie in der privaten Krankenversicherung - einen Selbstbehalt w√§hlen und daf√ľr nur einen reduzierten Beitrag bezahlen. Das lohnt sich f√ľr junge und relativ gesunde Versicherungsnehmer auf jeden Fall und hat sich in der privaten Krankenversicherung schon l√§ngst bew√§hrt. Es kann sich lohnen, die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen einmal genauer zu betrachten und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln.
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Zusatzbeiträge: Krankenversicherung wird deutlich teurer, oder?...


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Derzeit wird kein Zusatzbeitrag erhoben, aber das k√∂nnte sich schnell √§ndern. Gesetzlich Krankenversicherte m√ľssten dann mehr zahlen, der Beitrag w√ľrde um satte zwei Prozent steigen.
Momentan haben Krankenkassen zwar die M√∂glichkeit, einen Zusatzbeitrag zu verlangen, doch trotz erheblicher finanzieller Schwierigkeiten, verzichten die Kassen oft ganz darauf. Zu hoch ist die Angst, dass Mitglieder abwandern k√∂nnten und zu einer g√ľnstiger Krankenkasse wechseln. Das d√ľrfte sich in Zukunft als schwierig erweisen, der Krankenkassenbeitrag soll n√§mlich gesenkt werden und zwar von derzeit 15,5 % auf 14,6 %. Krankenkassen wird nichts anderes √ľbrig bleiben, als durch einen Zusatzbeitrag ihr Einkommen zu verbessern. Dadurch f√§llt auch der Sozialausgleich weg, Menschen mit niedrigem Einkommen werden ebenso herangezogen, wie finanziell Bessergestellte.

Gesetzlich Versicherte m√ľssen also mehr bezahlen, ein Zusatzbeitrag von 2 % ist nicht auszuschlie√üen

Es entstehen so Mehrbelastungen von ca. 17 ‚Äď 40 Euro im Monat. Der Bundeszuschuss f√ľr gesetzliche Krankenkassen sollte nicht weiter gek√ľrzt werden, schon 2017 wurde er von 14 Milliarden auf 11,5Milliarden reduziert. Damit werden Schwangerschaft, Familienmitversicherung und Mutterschaftsgeld finanziert, diese Kosten m√ľssten dann von den Kassen gr√∂√ütenteils selbst getragen werden. Krankenkassen werden das aber ihren Versicherten anlasten, der Beitrag muss unweigerlich steigen. Experten warnen eindringlich, die Zusatzbeitr√§ge k√∂nnen Versicherte einfach nicht mehr aufbringen und gerade niedrige Einkommen rutschten in die Armut ab.
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Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen


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Bei den gesetzlichen Krankenkassen werden die Beiträge nach dem Einkommen berechnet. Ehepartner und Kinder sind kostenlos mitversichert und Vorerkrankungen spielen keine Rolle.
Die Leistungen sind gesetzlich festgelegt und ein Ausbrechen ist den Krankenkassen nicht m√∂glich. Allerdings kam es in der Vergangenheit immer wieder zu massiven Einschnitten, auch in der Zukunft k√∂nnen Leistungsk√ľrzungen nicht ausgeschlossen werden.
Daf√ľr √ľbernehmen Kassen aber auch Zusatzleistungen, so werden Kurse f√ľr Gewichtsreduzierung oder hom√∂opathische Produkte bezahlt und auch die Behandlung f√ľr Alternativmedizin wird √ľbernommen.

Manche Krankenkassen bieten sogar Impfungen f√ľr Reisende an, es lohnt sich also, die Leistungen im Vorfeld zu √ľberpr√ľfen.

Ein Wechsel der Krankenkasse kann sich auszahlen, allerdings sollten Sie die Zusatz-Leistungen kennen. Wenn Sie spezielle Therapien w√ľnschen, sollten Sie mit Ihrer neuen Krankenkasse abkl√§ren, ob diese Behandlungen auch bezahlt werden. Alle gro√üen Krankenkassen besitzen ein enges Filialnetz, Sie k√∂nnen sich vor Ort gut beraten lassen. Das ist besonders wichtig, denn ein pers√∂nliches Gespr√§ch ist unumg√§nglich. Mittlerweile haben auch viele Kassen den Wahltarif im Programm, so ist der Kostenerstattungstarif keine Seltenheit mehr. Sie werden dann beim Arzt zwar wie ein Privatpatient behandelt, die Krankenkasse √ľbernimmt aber die Kosten nur zum Teil.
F√ľhren Sie vor dem versicherungswechsel immer ein Gespr√§ch, es kann sich lohnen. Sie sollten darauf achten, dass f√ľr Ihren Beitrag die gr√∂√ütm√∂gliche Leistung erzielt wird. Krankenkassen haben viele M√∂glichkeiten und diese sollten auch genutzt werden.
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Gesetzliche Krankenversicherung - Versicherungsschutz durch Versicherungsvergleich


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Bei den Deutschen ist die gesetzliche Krankenkasse weit verbreitet, jeder Arbeitnehmer ist bis zu einem gewissen Einkommen pflichtversichert. Die Beiträge werden nach dem Einkommen berechnet und Vorerkrankungen spielen keine Rolle. Meist sind Ehepartner und Kinder kostenfrei mitversichert, auch bei ihnen ist eine Erkrankung nicht relevant. Auch nicht bei chronischen Krankheiten!

Die Leistung ist weitestgehend gleich, sie ist gesetzlich festgelegt und darf nicht abweichen.

Allerdings kam es in der Vergangenheit immer wieder zu erheblichen Einschnitten und auch in Zukunft ist mit einer Leistungsk√ľrzung zu rechnen. Seit 2007 k√∂nnen die Krankenkassen Zusatzangebote machen, die von den ‚Äěnormalen‚Äú Leistungen abweichen. Auch das Einkommen muss hierbei nicht mehr ber√ľcksichtigt werden, die Leistungen gelten f√ľr jedermann. Dazu geh√∂ren Kostenerstattung und Selbstbehalt und der Geld-Zur√ľck-Tarif. Jetzt k√∂nnen Versicherte, die wenig zum Arzt gehen, einen Teil ihrer Beitr√§ge zur√ľckbekommen.
2018 trat der Gesundheitsfond in Kraft, hierbei wurde ein allgemeiner Beitragssatz von 15,5 % des Bruttoeinkommens eingef√ľhrt. Seit 2010 betr√§gt dieser Satz nur noch 14,9 %. Er soll sich aber wieder auf 15,5 % erh√∂hen, wobei der Arbeitnehmer 8,2 % des Einkommens zahlt. Den Rest zahlt der Arbeitgeber, er ist also verpflichtet, 7,3 % des Einkommens selbst an die Krankenkasse abzuf√ľhren. Dieser Beitragssatz ist √ľbrigens f√ľr alle gesetzlichen Kassen gleich.

Krankenkassen d√ľrfen nun 8,00 Euro pro Monat aufschlagen, unabh√§ngig vom Einkommen der Versicherten.

Sie d√ľrfen jedoch h√∂chstens 1 % des Bruttoeinkommens berechnen, dieser Zusatzbeitrag ist von betroffenen Versicherten zu zahlen. Tritt der Gesetzentwurf von 2018 in Kraft, so gibt es keine Begrenzung mehr nach oben, dann k√∂nnen Krankenkassen Zusatzbeitr√§ge in unbegrenzter H√∂he einfordern. Allerdings werden die Kassen ihre Versicherten weitgehend verschonen, denn es bleibt immer noch die M√∂glichkeit, einen g√ľnstigen Tarif durch Versicherungsvergleich auszuhandeln oder die Krankenkasse zu wechseln.
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